Was soll ich über den Trend zu Depressionen denken ?

Das Lizard-Update für RewisServer 2.0 ist nun offiziell abgeschlossen!
Wir freuen uns, euch in unserem neuem Forum willkommen zu heißen! Bitte zieht eure Schuhe aus und passt auf wo ihr hintretet!
Sollte euch, der eine oder andere Fehler im Forum, dem Netzwerk oder auf einer anderen Plattform von uns auffallen, meldet das bitte umgehend als Bug im Forum unter Bug melden!

Desweiteren haben alle Premiumspieler zwei Tage als Entschädigung gutgeschrieben bekommen.
Abschließend möchten wir uns für eure Geduld und Unterstützung bedanken! ♥
  • FakeDepressionen im Trend ?


    Gliederung:
    1. Abstract
    2. Meine Beweggründe
    3. Fakedepressionen
    4. Gefahren und Beweggründe
    5. Schlusssatz
    6. Quellen


    1. Abstract
    "Person X" ist eine hypothetische Person, die das beschriebene Clique erfüllt, sie dient einzig zur Veranschaulichung.


    2.Meine Beweggründe
    Ich wurde danach gefragt, was ich über die Aussage einer Person denke, die meinte, sie seie depressiv und suizidal. Mir waren die Hände gebunden: entweder ich vertraue dieser Person oder ich bilde mir ein eigenes Bild, widerspreche deren Aussage, und laufe Gefahr, dieser Person damit Unrecht zu tun.
    Dennoch sprechen viele von einem Trend zu Depressionen, und es geistern Aufraufe wie #Ritzen oder auch andere depressive Inhalte durch die sozialen Medien. Diesen Trend finde ich verantwortungslos von allen, die diesen fördern und als Mittel um Aufmerksamkeit zu bekommen, etablieren. Damit beeinflusst man meist Jugendliche in eine echt gefährliche Richtung, die auch in Suizid enden kann (vgl. https://www.basicthinking.de/b…lbstverletzung-instagram/, 15.6.2019).
    Ich werde keine betroffene Person kritisieren, ich werde die typischen Cliques von FakeDepressionen hypothetisch anführen, um auf deren Gefahr hinzuweißen. Dieser Beitrag soll keine Person oder auch Personengruppe bloßstellen oder kritisieren.
    Ich versuche möglichst sachlich alle Gefahren mit Zitaten anzuführen und zu veranschaulichen. Ich bin jedoch selbst mit einigen Situationen konfrontiert worden, weshalb ich natürlich auch eine eigene Meinung habe, die sich in der Auswahl meiner Zitate wiederspiegeln wird und in meinem restlichen Schreiben, dennoch verweiße ich auf die Quellen.



    3. Fakedepressionen
    Mein Beitrag beschränkt sich auf das vortäuschen einer Depression. Die Beweggründe dieses Vortäuschens kan, je nach angesprochenem Punkt variieren. Das ist kein Beitrag, über Depressionen: ich werde nicht auf das Krankheitsbild von Depressionen eingehen, und ich kritisiere auch keine Person, die unter Depressionen leidet. Wenn ich ein Symptom, das bei Depressionen auftritt, kritisiere, kritisiere ich dieses Symptom, nicht die Depression auf die man evtl. schleißen kann. (hierzu passend ein Kleiner FunFakt: "Using a regression based formula for the German version of the Impact of Event Scale–Revised, the majorityof simulators were wrongly classified as PTSD patients; in performance tests, they also demonstrated cognitive impairment. However, 96 percent of the participants were correctly classified as malingerers when a multi-method approach ofsymptom validity assessment was used" (2010,Thomas Merten, Posttraumatic Stress Disorder Can Easily Be Faked, butFaking Can Be Detected in Most Cases, http://www.gjpsy.uni-goettingen.de/gjp-article-merten.pdf, 15.6.2019) und PTBS hat Symptome die noch viel schwerer zum faken sind. Und für alle die Englisch nicht so mögen: Die Probanden sollten PTBS vortäuschen. Bei der ersten Einschätzung wurden viele als PTBS-Patienten eingestuft. Erst bei weiteren Untersuchungen wurde dieses erste Fehlurteil widerlegt.Ich möchte damit nur sagen, dass es sogar Psychologen schwer fällt, soetwas zu beurteilen: Es ist besser, sich kein Urteil zu bilden, als ein falsches.)



    4. Gefahren und Beweggründe
    4.2. Instagram Star vs Realität
    Die Stars in Istagramm und anderen sozialen Medien leben oft das perfekte Leben, was vielen Menschen vor Augen führt, wie
    vermeindlich normal und wenig besonders das eigene Leben sei
    (https://www.ffh.de/video/meController/Mediathek/meAction/index/meTopic/schattenseiten-von-insta-druck-depressionen-
    fake.html). Besonders hängt Person X dem Vorbild an medialer Aufmerksamkeit
    nach. Person X hat herausgefunden, "Je schlimmer die dargestellte Selbstverletzung war desto mehr Kommentare wurden durch den
    Instagram-Post generiert" (https://www.basicthinking.de/b…lbstverletzung-instagram/, 15.6.2019).
    Dementsprechent: je krasser die Behauptung und Beweise für eine Depression, desto mehr Aufmerksamkeit bekommt Person X.


    4.3. Das Umfeld leidet mit
    Person X schreibt in sozialen Medien die Lüge, aus seiner Depression herraus, sich selbst umzubringen. Das Umfeld von Person X
    glaubt dieser Lüge, und fühlt reales Mitleid, wo Person X sich über die Aufmerksamkeit (Das Mitgefühl freut). Person X fügt den
    Menschen, die Person X mögen oder die ein sehr großes Einfühlvermögen haben, bewusst Leid zu, um sich selbst daran zu
    bereichern.
    Ein Selbstmord einer depressiven Person löst oftmals Schuldgefühle und weiter Traumata bei hinterbliebenen aus, und manche
    vermuten hinter Suizid auch eine bewusste Schuldzuweisung (vgl, https://blog.tagesanzeiger.ch/stadtblog/2014/07/17/der-
    egoistischste-suizid/, 15.6.2019) , besonders häufig auch bei Ex-Partnern (vgl. https://www.scheidung.de/scheidungsnews/die-rache-
    des-verstossenen-schuldgefuehle-nach-der-trennung.html).


    4.4. Abstumpfen der Gesellschaft
    Früher wurde ganz bewusst zwischen Kummer, Traurigkeit und Depression unterschieden. Diese Unterschiede sind sehr gravierend;
    Wenn man Kummer hat, ist das nicht automatisch eine Depression, besonders da Depressionen meist nicht einen einzigen Auslöser
    hat, und nicht selten auch durch Konsum von Substanzen oder auch eine GenVeranlagung als Ursache hat
    (vgl. https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/psychiatrie-psychosomatik-psychotherapie/stoerungen-
    erkrankungen/depressionen/ursachen/). Bei Kummer hat man einen Konkreten Auslöser und somit auch einen Lösung für das
    Problem, bei Depressionen hingegen ist das ganze viel komplizierter, Auslößer sind meist unbekannt und somit ist auch der Weg zur
    Besserung meist langwieriger und individueller.
    Wenn man zum Geburtstag nicht das Geschenk bekommt, das man sich gewunschen hat, ist man auch nicht depressiv sondern eher,
    traurig. Ein nicht erfüllter, meist kurzentschlossener Geburtstagswunsch macht einen eher traurig, als psychisch gestört, wie eine
    Depression es tut. Traurigkeit ist ein Gefühl, und Gefühle sind charakteristisch kurz (vgl. https://gedankenwelt.de/5-unterschiede-
    zwischen-traurigkeit-und-depression/) . Eine Depression kann mehrer Monate dauern, nicht selten auch mehr als ein halbes Jahr
    (vgl. https://www.bptk.de//patienten…e-krankheiten/depression/). Alleine an der Dauer merkt man, dass Traurigkeit
    verhältnismäßig viel schwächer ist, als eine Depression, deshalb ist es auch gefährlich, diese beiden Begriffe gleich zu setzten, da so
    eine Depression runtergestuft auf das Level einer einfachen Traurigkeit wird. So wird beispielsweiße in dem Beitrag "Don´t fake
    depression for social media" gesagt "If you are upset because your mom didn’t buy you what you wanted and you use "#depressed"
    in a post, I’m upset at you. How dare you take someone’s pain and make it a joke? It is normal to be upset about a family death and
    situations like that for an elongated amount of time." (https://www.theodysseyonline.com/omg-depressed-rn).
    Zudem führt eine verhäufte Verwendung von solchen Worten dazu, dass sie alltäglich werden, und die Gefahr, die früher hinter solchen
    Begriffen versteckt waren, nun verharmlost werden, da sie für fast alle negativen Situationenen unselektiert verwendet werden.
    Person X sagt Person B, sie seie depressiv und Person B gkaubt es, versucht sehr zu helfen, jedoch findet Person B herraus, das Person
    X gelogen hatte, und Person B nur ausgenutzt hat. Person B bietet seine Hilfe nun nicht mehr jedem an, und hinterfragt kritischer, ob
    eine Depression wirklich bei einer Person verhanden ist, oder nur gefakkt ist. Wenn Person B häufig die Erfahrung macht, dass
    hilfsbereitschafft nur ausgenutzt wird und Behauptungen in Bezug auf Depression Lügen sind, wird er im Ernstfall einer wirklich
    depressiven Person nicht mehr helfen. Daher sollten Personen wie in diesem Beispiel Person X sich im klaren sein, das ihr Verhalten die
    Hilfsbereitschaft der Gesellschaft sehr herausfordert und ausnutzt. Das hat zur Folge, dass Depressiven weniger Hilfe zuteilkommt und
    so Selbstmorde steigen würden.


    5. Schlusssatz
    Man schadet den Menschen, die sich Sorgen um die fakedeppressive Person machen, am miesten: wie herzlos ist es, die Menschen, die einen am meisten lieben, so viel Leid zuzufügen ?
    Das Behaupten, depressiv zu sein, ohne an einer Depression zu leiden, schadet wirklich Depressiven, da man Depressionen so verherrlicht, man hat damit eine Mitschuld, wenn wirklich Depressive wegen nicht-ernstnehmen oder runterspielen der Situation Selbstmord begehen.
    Bitte versucht Fröhlichkeit zum immitieren, denn das macht einen auf lange Zeit glücklich (Andorraeffekt, selbsterfüllende Prophezeiung etc.) , damit macht man auch sein Umfeld und Freunde glücklicher. Man sollte stets die Freude im Leben und am Leben anstreben und nicht dagegen arbeiten. Always look on the bright side of life!



    6. Quellen


    https://www.basicthinking.de/b…lbstverletzung-instagram/
    http://www.gjpsy.uni-goettingen.de/gjp-article-merten.pdf
    https://www.ffh.de/video/meController/Mediathek/meAction/index/meTopic/schattenseiten-von-insta-druck-depressionen-fake.html
    https://www.basicthinking.de/b…lbstverletzung-instagram/
    https://blog.tagesanzeiger.ch/stadtblog/2014/07/17/der-egoistischste-suizid/
    https://www.scheidung.de/scheidungsnews/die-rache-des-verstossenen-schuldgefuehle-nach-der-trennung.html
    https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/psychiatrie-psychosomatik-psychotherapie/stoerungen-erkrankungen/depressionen/ursachen/
    https://gedankenwelt.de/5-unterschiede-zwischen-traurigkeit-und-depression/
    https://www.bptk.de//patienten…e-krankheiten/depression/
    https://www.theodysseyonline.com/omg-depressed-rn
    (Quellen dazu sind rarr)
    (Ich hab das um 1-3 Uhr nachts geschrieben, bitte seid nicht all zu kritisch, ich werd das auch noch überarbeiten, einfach auf Fehler aufmerksam machen)


    Falls hier iwer antworten wird: Es gibt Ingame viele Leute, die Depri oder Sucidal oder so im Namen haben, ich will hier keine Liste von solchen Leuten drunter stehen habe, das ist keine Kritik gegen eine Person! Gerne Gegenkritik oder auch meine Kritik ergänzen, aber immer unter Vorbehalt, keine Person direkt zu kritisieren.

  • ich habe mir ganz bewusst dieses Forum rausgesucht, da ich hier am ehesten noch die Leute erreiche, die das obenbeschriebene machen. Für mich wäre es für Likes und inhaltliche Antworten ein anderes Forum besser: ich schreibe das hier, weil es hier auch Personen lesen, die das außerhalb dieses Forums eher gar nicht für soetwas interessieren.
    Das ich es hier geschrieben, ist damit verbundenen, dass ich Dislikes bekomme, das ist ja logisch, wenn ich hier einen großen Teil der Community kritisiere.
    Aber wenn hier jemand der dieses Verhalten selbst macht, das dann überdenkt oder sich bessern will, wär es mir das wert.


    Zu dem Punkt, dass ich hier über psychische Störungen schreibe: ja, ich hab auch Depressionen googeln müssen, aber immer nur in dem Zusammenhang, dass ich eine kenntliche Grenze zwischen Depressionen und FakeDepressionen ziehen kann. Zu PTBS: ja, ich wollte diese Studie reinbringen. Ich mache mir inzwischen kaum mehr ein Bild von Personen, und ich habe gedacht, dass es vllt. auch anderen den Druck nehmen kann, sich ein Bild machen zu müssen.


    Danke noch für Antworten. Ich würde mich auch über inhaltliche Antworten freuen.